Referenz 02 · Anzeigesystem

Zwei Lizenzen abbestellt.Um 13:30 wechseln die Schirme.

Das Innbisstro Beermeister in Innsbruck betrieb seine Bildschirme mit zwei zugekauften Programmen, eines davon dauerhaft kostenpflichtig. Heute läuft alles auf einem kleinen Gerät im Haus: Menüplan einmal eintragen, vier Bildschirme wechseln zur eingestellten Zeit von selbst.

Betrieb
Innbisstro Beermeister, Innsbruck
Aufgabe
Bildschirme im Verkaufsraum
Bauzeit
Rund fünfeinhalb Wochen
Stand
Im täglichen Betrieb
Übersicht des Displayprogramms: vier Kennzahlen zu Bildschirmen, Wochenplan, Playlists und Speicher, darunter die Menüvorschau der laufenden Woche mit Preisen.
Die Startseite der Verwaltung mit Demozugang. Links die Bereiche, in der Mitte die Woche, die gerade auf den Schirmen läuft.
Die Ausgangslage

Die Wochenplanung war eine Lizenzfrage.

Im Einsatz waren zwei Programme nebeneinander: ein Cloud-Dienst mit laufenden Lizenzkosten und die Verwaltungssoftware des Displayherstellers. Ohne bezahlte Lizenz lässt letztere nur 24 Stunden im Voraus planen. Eine Woche im Voraus zu planen war also keine Frage der Bedienung, sondern eine Sperre.

Der Ausweg des Herstellers wäre der USB-Stick gewesen: pro Änderung, pro Bildschirm, einmal hingehen und stecken. Bei vier Geräten und wöchentlich wechselndem Menü ist das keine Lösung. Dazu kam die teuerste Erfahrung des Betriebs — auf den alten Displays hatten sich Bildinhalte eingebrannt.

Der Wunsch war entsprechend klar formuliert: einfach, lokal, herstellerunabhängig, ohne Cloud, ohne laufende Lizenzkosten. Und mitwachsend, statt einmal groß gekauft.

Bisher

Zwei Programme, eine Sperre

Laufende Lizenzkosten, Planung nur 24 Stunden im Voraus, Änderungen sonst nur per USB-Stick an jedem Gerät einzeln.

Heute

Ein Gerät im Haus

Wochenplan im Browser pflegen, vier Bildschirme folgen automatisch. Beide zugekauften Programme sind aus dem Arbeitsablauf verschwunden.

Was gebaut wurde

Einmal pflegen, überall richtig.

Der Menüplan wird an einer Stelle erfasst. Alles andere — Bildschirmausgabe, Zeitsteuerung, Vorschau — bedient sich daraus.

Wochenplan

Montag bis Freitag, Menü 1 und 2, mit Suppe, Hauptspeise, Beilage und Allergenen. Preis einmal je Menü. «Woche kopieren» übernimmt die Vorwoche samt geschlossenen Tagen.

Eine Quelle

Eigener Layout-Editor

Freie Arbeitsfläche in Quer- oder Hochformat. Text, Datenfelder, Bilder, Flächen und Linien ziehen und ausrichten. Datenfelder holen sich den Inhalt selbst aus dem Wochenplan.

Gestaltung im Haus

Zeitplanung in fünf Ebenen

Sofort-Anzeige, Sonderzeiträume wie Betriebsurlaub, Regeln nach Wochentag und Zeitfenster, Standard-Playlist und eine Rückfallebene. Was gewinnt, ist immer erklärbar.

Mo–Fr bis 13:30

Bildschirmüberwachung

Die Kacheln trennen ausdrücklich, was geplant ist und was das Gerät zuletzt gemeldet hat. Ein Bildschirm ohne Meldung heißt «zuletzt gemeldet», nicht «spielt».

Ehrliche Statusanzeige

Nachrichten und Wetter

Beides als Layout-Elemente. Neue Nachrichtenquellen sind zunächst ausgeschaltet und das Einschalten fragt zurück — fremde Inhalte im Lokal brauchen eine Erlaubnis.

Zusatzinhalte

Ausfallsicherheit

Jeder Player hält seinen Plan lokal vor und spielt bei Server- oder Netzausfall weiter. Ein schwarzer Bildschirm aus Versehen ist ausgeschlossen — dunkel wird ein Schirm nur, wenn eine Regel das sagt.

Abendregelung
Der Umfang

Was auf dem Gerät im Haus läuft.

Gezählte Größen aus dem Projektstand. Sie beschreiben den Umfang der Arbeit, nicht eine gemessene Wirkung im Betrieb.

4Bildschirme: drei im Imbiss quer, einer im Schaufenster hoch
11Bereiche in der Verwaltung, von Wochenplan bis Layouts
5Prioritätsebenen entscheiden, was ein Bildschirm gerade zeigt
2.147automatische Tests waren zur Kundenabnahme grün
41Zwischenstände wurden bis zur Übergabe ausgeliefert
0Lizenzgebühren — beide zugekauften Programme entfallen
Ein Detail

Der Fehler, den 2.147 Tests nicht sehen konnten.

Beim ersten echten Bildschirm vor Ort saß der Inhalt nach rechts unten verschoben und war am Rand abgeschnitten. Auf jedem Entwicklungsrechner sah dieselbe Seite korrekt aus. Die Ursache lag im Panel: Das 43-Zoll-Gerät meldet dem Browser eine deutlich kleinere Fläche bei dreifacher Pixeldichte. Die Anzeigefläche war damit größer als der Platz, den sie bekam — und der Browser richtet etwas Größeres zum Anfang hin aus statt mittig.

Behoben war das schnell. Wichtiger war die Konsequenz: Die Diagnoseansicht nennt seither Fenstergröße, Pixeldichte und Skalierung im Klartext. Dieselbe Frage kostet künftig fünf Sekunden statt zwei Stunden.

Tests sichern, was man kennt. Der erste Tag vor Ort zeigt den Rest.

Rahmenbedingungen

Was für den Betrieb gilt.

Betrieb
Ein kleiner Rechner im Hausnetz, keine Cloud, kein Datenbankserver. Die Sicherung ist ein kopierter Ordner.
Hardware
Die Bildschirme zeigen die Anzeige selbst. Es braucht keine zusätzlichen Abspielgeräte und keine Kiosk-Lizenzen.
Kosten
Einmalig. Keine Lizenz, keine Nutzergebühr, kein Abo.
Eigentum
Das System gehört dem Betrieb — samt Layouts, Inhalten und der Freiheit, die Bildschirme später zu tauschen.
Unabhängigkeit
Kein Werkzeug des Displayherstellers bleibt im Arbeitsablauf. Ein Gerätewechsel zwingt nicht zu einem Programmwechsel.
Später
Erweiterungen entstehen als eigener kleiner Auftrag. Video etwa ist vorgesehen, aber bewusst noch nicht gebaut.
Der nächste Schritt

Zahlen Sie für etwas, das Ihnen nicht gehört?

Laufende Lizenzen fallen selten auf, weil sie klein sind und nie aufhören. Im ersten Gespräch rechnen wir gemeinsam nach, was ein Eigenbau kosten würde und ab wann er günstiger ist. Das Gespräch kostet nichts.

Unverbindlich · Festpreis vor dem ersten Handgriff · keine Stundenabrechnung