Bestellung in Sekunden
Name, Telefon, Datum — der Wochentag erscheint von selbst. Stammkunden werden beim Tippen gefunden. Mengen werden eingetippt statt hundertmal auf Plus gedrückt.
Bedienung am TresenDie Metzgerei Fritz in Zirl führte ihre Vorbestellungen auf zwei Papiermappen und im Advent zusätzlich in einer Excel-Liste, die niemand mehr bedienen konnte. Heute steht alles an einer Stelle — auf einem Tablet am Verkaufstresen, bedienbar mit einer Hand zwischen zwei Kunden.

Zwei getrennte Bestellmappen lagen hinter dem Tresen: eine fürs Geschäft, eine fürs Catering. Wer wissen wollte, was für einen Tag zugesagt war, blätterte in beiden. Für das Weihnachtsgeschäft kam eine Excel-Liste dazu, in der hunderte Vorbestellungen zusammenliefen — und die im Advent, wenn es darauf ankam, niemand mehr bedienen konnte.
Die Anforderung war deshalb nicht «ein Programm», sondern eine sehr konkrete: Bedienbar am Verkaufstresen, mit dem Finger, oft einhändig, zwischen zwei Kunden, ohne Einschulung. Und sie musste weiterlaufen, wenn das Netzwerk ausfällt. Das war keine Wunschfunktion, sondern Bedingung.
Getrennte Listen für Geschäft und Catering, eine dritte Liste für Weihnachten. Überblick nur durch Blättern.
Tag, Woche und Monat in einer Anwendung. Bestellschein und Etikett auf Knopfdruck, im Format, das der Betrieb schon vorher verwendet hat.
Jeder Baustein hat einen konkreten Anlass im Betrieb. Nichts davon ist eine Funktion, die es gab, weil das Framework sie mitbrachte.
Name, Telefon, Datum — der Wochentag erscheint von selbst. Stammkunden werden beim Tippen gefunden. Mengen werden eingetippt statt hundertmal auf Plus gedrückt.
Bedienung am Tresen«Doppelt geschnitten» schreibt die Verkäuferin direkt an die Position. Der Text steht später auf dem Bestellschein — dort, wo er gebraucht wird.
Zusatztext je PositionA5-Bestellschein zum Kommissionieren, Spalten in der Reihenfolge Menge, Einheit, Bezeichnung. Kundenetikett für den Endlosdrucker. Beides einzeln oder als Tagesstapel.
A5 und EtikettAbholfenster mit Kapazität statt freiem Datum, Live-Verfügbarkeit je Artikel und eine Ampel, wie voll ein Fenster schon ist. Saisonal zuschaltbar.
AdventPlatten, Schüsseln und Würstlkocher werden per QR-Code aus- und zurückgebucht. Damit ist jederzeit klar, was gerade unterwegs ist und was im Haus steht.
Bestand und AusgabeDas Verkaufspersonal arbeitet in einer reduzierten Ansicht ohne Stammdaten und Einstellungen. Die Vollansicht öffnet sich mit eigenem Kennwort — auf allen Geräten gleich.
ZugriffGezählte Größen aus dem Projektstand. Sie beschreiben den Umfang der Arbeit, nicht eine gemessene Wirkung im Betrieb.
Die Metzgerei hat Bestellblöcke mit aufgedruckten Nummern. Ein Standardprogramm hätte verlangt, das Papier abzuschaffen und mit einer neuen Nummerierung zu beginnen — im Advent, mitten im Geschäft.
Stattdessen vergibt die Software ihre eigenen Nummern ab 1001, während die handgeschriebenen Blocknummern unter 1000 bleiben. Zwei Nummernkreise, die sich nie in die Quere kommen. Papier und Software laufen nebeneinander weiter, so lange der Betrieb das will.
Software passt sich dem Betrieb an. Nicht umgekehrt.
Das erste Gespräch klärt genau das — und kostet nichts. Ich sehe mir an, wie heute gearbeitet wird, und sage offen, ob sich eine eigene Anwendung rechnet oder ob ein vorhandenes Programm die bessere Antwort ist.
Unverbindlich · Festpreis vor dem ersten Handgriff · keine Stundenabrechnung