Referenz 01 · Individuelle Software

Zwei Mappen, ein Excel.Jetzt ein Griff.

Die Metzgerei Fritz in Zirl führte ihre Vorbestellungen auf zwei Papiermappen und im Advent zusätzlich in einer Excel-Liste, die niemand mehr bedienen konnte. Heute steht alles an einer Stelle — auf einem Tablet am Verkaufstresen, bedienbar mit einer Hand zwischen zwei Kunden.

Betrieb
Metzgerei Fritz, Zirl
Aufgabe
Bestellungen, Catering, Etiketten
Bauzeit
Rund sechseinhalb Wochen
Stand
Im täglichen Betrieb
Bestellübersicht der Metzgerei Fritz: Kopfzeile mit Jahresbetrieb, Umschalter Geschäft und Catering, darunter zwei Bestellkarten mit Name, Abholzeit und bestellten Artikeln.
Die Tagesansicht mit Demodaten. Umschalter für Geschäft und Catering, Druckknöpfe für Bestellscheine und Etiketten, Erledigt-Haken direkt auf der Karte.
Die Ausgangslage

Im Advent wurde das Papier zum Engpass.

Zwei getrennte Bestellmappen lagen hinter dem Tresen: eine fürs Geschäft, eine fürs Catering. Wer wissen wollte, was für einen Tag zugesagt war, blätterte in beiden. Für das Weihnachtsgeschäft kam eine Excel-Liste dazu, in der hunderte Vorbestellungen zusammenliefen — und die im Advent, wenn es darauf ankam, niemand mehr bedienen konnte.

Die Anforderung war deshalb nicht «ein Programm», sondern eine sehr konkrete: Bedienbar am Verkaufstresen, mit dem Finger, oft einhändig, zwischen zwei Kunden, ohne Einschulung. Und sie musste weiterlaufen, wenn das Netzwerk ausfällt. Das war keine Wunschfunktion, sondern Bedingung.

Bisher

Zwei Mappen und ein Excel

Getrennte Listen für Geschäft und Catering, eine dritte Liste für Weihnachten. Überblick nur durch Blättern.

Heute

Eine Ansicht am Tresen

Tag, Woche und Monat in einer Anwendung. Bestellschein und Etikett auf Knopfdruck, im Format, das der Betrieb schon vorher verwendet hat.

Was gebaut wurde

Gebaut entlang der Abläufe, nicht umgekehrt.

Jeder Baustein hat einen konkreten Anlass im Betrieb. Nichts davon ist eine Funktion, die es gab, weil das Framework sie mitbrachte.

Bestellung in Sekunden

Name, Telefon, Datum — der Wochentag erscheint von selbst. Stammkunden werden beim Tippen gefunden. Mengen werden eingetippt statt hundertmal auf Plus gedrückt.

Bedienung am Tresen

Sonderwünsche, die mitgedruckt werden

«Doppelt geschnitten» schreibt die Verkäuferin direkt an die Position. Der Text steht später auf dem Bestellschein — dort, wo er gebraucht wird.

Zusatztext je Position

Druck am Arbeitsplatz

A5-Bestellschein zum Kommissionieren, Spalten in der Reihenfolge Menge, Einheit, Bezeichnung. Kundenetikett für den Endlosdrucker. Beides einzeln oder als Tagesstapel.

A5 und Etikett

Weihnachtsgeschäft als eigener Modus

Abholfenster mit Kapazität statt freiem Datum, Live-Verfügbarkeit je Artikel und eine Ampel, wie voll ein Fenster schon ist. Saisonal zuschaltbar.

Advent

Catering und Leihgebinde

Platten, Schüsseln und Würstlkocher werden per QR-Code aus- und zurückgebucht. Damit ist jederzeit klar, was gerade unterwegs ist und was im Haus steht.

Bestand und Ausgabe

Zwei Rollen, ein System

Das Verkaufspersonal arbeitet in einer reduzierten Ansicht ohne Stammdaten und Einstellungen. Die Vollansicht öffnet sich mit eigenem Kennwort — auf allen Geräten gleich.

Zugriff
Der Umfang

Was in sechseinhalb Wochen entstanden ist.

Gezählte Größen aus dem Projektstand. Sie beschreiben den Umfang der Arbeit, nicht eine gemessene Wirkung im Betrieb.

15Ansichten in der Anwendung, von der Bestellmaske bis zum Etikettenstapel
14Tabellen in der Datenbank, von Kunden über Abholfenster bis Leihvorgänge
232automatische Tests, die vor jeder Auslieferung durchlaufen
16ausgelieferte Kundenpakete, jedes mit Programm und Betriebshandbuch
4–5Kassen arbeiten gleichzeitig am selben Datenbestand
0Lizenz- oder Nutzergebühren, dauerhaft
Ein Detail

Die Nummern auf den vorgedruckten Blöcken.

Die Metzgerei hat Bestellblöcke mit aufgedruckten Nummern. Ein Standardprogramm hätte verlangt, das Papier abzuschaffen und mit einer neuen Nummerierung zu beginnen — im Advent, mitten im Geschäft.

Stattdessen vergibt die Software ihre eigenen Nummern ab 1001, während die handgeschriebenen Blocknummern unter 1000 bleiben. Zwei Nummernkreise, die sich nie in die Quere kommen. Papier und Software laufen nebeneinander weiter, so lange der Betrieb das will.

Software passt sich dem Betrieb an. Nicht umgekehrt.

Rahmenbedingungen

Was für den Betrieb gilt.

Betrieb
Die Anwendung läuft auf Geräten im Haus, die Datenbank steht im eigenen Netz. Kein fremder Server.
Ausfall
Fällt Netz oder Server aus, arbeitet jedes Gerät mit seinem lokalen Datenbestand weiter und gleicht später ab. Der Tresen merkt davon nichts.
Kosten
Einmalig. Keine Lizenz, keine Nutzergebühr, kein Abo.
Eigentum
Die Software gehört dem Betrieb. Es gibt keine Bindung an mich — auch dann nicht, wenn es mich nicht mehr gibt.
Daten
Kunden- und Bestelldaten bleiben im Haus. Keine Cloud.
Später
Änderungen und Erweiterungen sind jederzeit möglich — als eigener kleiner Auftrag, nicht als laufender Vertrag.
Der nächste Schritt

Wäre das für Ihren Betrieb sinnvoll?

Das erste Gespräch klärt genau das — und kostet nichts. Ich sehe mir an, wie heute gearbeitet wird, und sage offen, ob sich eine eigene Anwendung rechnet oder ob ein vorhandenes Programm die bessere Antwort ist.

Unverbindlich · Festpreis vor dem ersten Handgriff · keine Stundenabrechnung